Die „böse Stiefmutter“ erzählt: Wie meine Bonusfamilie mein Leben veränderte


Dies ist ein Artikel unserer Gast-Autorin „Blaue Fee“.
Im Folgenden wird sie euch erzählen, wie sie durch eine Bedürfnisorientierte Haltung nicht nur das Zusammenleben mit ihrem Stiefsohn, sondern gleich das Leben der ganzen Familie veränderte.

Wir freuen uns sehr, dass wir sie für diesen Bericht gewinnen konnten und wünschen euch, dass er euch genauso inspiriert wie uns.

Herzlichst,

Euer Mamagogik-Team

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Wenn du als junge Frau plötzlich in eine Rolle rutschst, in der du dich selbst nie gesehen hast, dann wird dir erst einmal alles zuviel.
So ging es mir zumindest, als ich Anfang 2015 in eine Partnerschaft mit einem Mann geschlittert bin, der ein Kind aus einer vergangenen Beziehung hat.

Mit diesem Bericht möchte ich euch ermöglichen, das Gefühlsleben einer Stiefmutter kennen zu lernen.
Ich bin nämlich keine hinterhältige Frau aus einem Märchen (auch wenn ihr das bei meiner Erzählung manchmal denken werdet), sondern genau wie jede andere auch:
Ein junger Mensch, bisher ohne leibliche Kinder, mit Träumen und Vorstellungen vom Leben, mit Erwartungen an eine Beziehung.

Weil ich anonym bleiben will und es zudem es hasse, „Stiefmutter“ genannt zu werden, stelle ich mich euch als Blaue Fee vor.
Diesen Namen hat mir mein Stiefsohn, oder, wie Jesper Juul sagen würde, BONUSSOHN, gegeben.

Ielf-1088191_1920ch, die Blaue Fee, war lange Single.

Ich beschreibe mich selbst als kritische, feministische, strebsame, politisch engagierte und taffe junge Frau Mitte 20.
Ich brauche keinen Mann, um mein Leben zu vervollständigen, und habe einen tollen Freundeskreis.

Natürlich ist der Wunsch nach Familie und Kindern da, aber ich habe ja noch Zeit – dachte ich…

Aller Anfang ist… überrumpelnd!

Mein Leben als Bonusmama begann an einem ganz normalen Abend:

Nach langem Hin und Her mit einem bestimmten Mann traf ich mich das erste Mal live mit ihm – und zwar zum Essen. Es war ein sehr schöner Abend: Wir verstanden uns gut und lachten viel.
Dann wurde er plötzlich sehr ernst wurde und offenbarte mir, dass er einen kleinen Sohn aus einer anderen Beziehung hat.

Meine sehr saloppe Antwort war: „Ja – und?“couple-1236137_1280
Im Nachhinein betrachtet war das natürlich sehr naiv. Aber es ist die Wahrheit:
Ich, die überrumpelte Mitte 20jährige, dachte mir: „Pfff, ein Kind. Mir doch egal. Ich werde es alle 14 Tage ein bisschen bespaßen und dann wieder abgeben.
Kein Problem. Das mache ich mit meinem Patenkind ja genauso.“

Ich hatte ja keine Ahnung…!

Es wird Ernst: Da ist es, das Kind!

Nach einiger Zeit stand unser erstes gemeinsames Treffen zu Dritt an.
Der Ablauf, kurz und knapp zusammen gefasst:
Kind und neue Freundin wurden im Vorfeld auf den jeweils anderen vorbereitet.
Kind und neue Freundin trafen aufeinander.
Kind und neue Freundin beäugten sich kritisch.
Neue Freundin holte Äpfel raus – und hatte gewonnen. Vorerst.

Wir hatten an diesem Tag viel Spaß miteinander, es war wirklich toll.
Und mein kleiner Kumpel sagte mir schnell, dass er mich mag und Papa mit mir teilen würde.

Zu früh gefreut: Ein Krieg entbrennt

Die Wochen gingen ins Land.
Ich merkte schnell, wie sich enorme Spannungen zwischen der Expartnerin meines Freundes und mir aufbauten.
Immer mehr kamen auch Auseinandersetzungen zwischen dem damals 3jährigen ‚Bonussohn‘ und mir hinzu.

Ich möchte ehrlich zu euch sein, auch wenn meine Gefühle gerade für die Mütter unter euch, deren Expartner selbst eine neue Frau hat, schwer zu ertragen sein werden:

In mir war der Wunsch, meinen Freund vor der Frau zu beschützen, die ihm so weh getan, ihn belogen, hintergangen und über den Tisch gezogen hat.
Sie betonte immer wieder „Er ist der Vater MEINES Sohnes“, und erinnerte mich damit daran, dass die beiden etwas verbindet, woran ich keinen Anteil habe.pregnant-971982_1920
Sie sagte mir ins Gesicht „Lass mein Kind aus dem Spiel, meine Familie geht dich nichts an!“
Se gab mir nicht einmal die Hand und benutzte am Telefon übelste Schimpfnamen für mich.

Vor allem aber litt ich darunter, dass diese Frau meinem Partner und mir die Möglichkeit geraubt hatte, die Schwangerschaft mit unserem ersten gemeinsamen Kind irgendwann einmal als etwas völlig Neues und Wundervolles zu erfahren.
Denn dieser Mann, in den ich mich Hals über Kopf verliebt hatte, hatte dies alles ja schon mit IHR erlebt.
Und eine zweite Chance für das erste Mal gibt es nun mal nicht…

Meine negative Einstellung beherrschte ALLES

Sie war SCHULD.
Sie war schlecht, gemein, hinterhältig und böse.
An dieser Frau gab es meiner Meinung nach kein einziges gutes Haar.

Ich war von meinen eigenen Gefühlen und dem Schmerz so überwältigt, dass ich blind war. Blind für das Kind, blind für ihren eigentlichen Charakter und oft verletzend meinem Freund gegenüber.

Die ständige Erinnerung daran, dass er einmal mit IHR glücklich gewesen war und sie gemeinsam ihr neugeborenes Kind in den Armen gehalten hatten, sein eigen Fleisch und Blut, war unerträglich.

Du kannst nicht gerettet werden, du kannst dich nur selber retten!

forest-1225983_1920Ich war völlig in meinem Kampf gegen die ganze Welt gefangen – bis mir das Prinzip des ‚Attachment Parenting‘ (die Bindungsorientierte Elternschaft) über den Weg lief.
Wie ein Lichtstrahl schien es in meine dunklen Welt aus Wut, Hass, Neid und Eifersucht.

Und allmählich zog mich das Leben in den nächsten Strudel – diesmal aber den der Selbsterkenntnis.

Ich begann meine Kindheit aufzuarbeiten und erfuhr in diesem Zuge viele schreckliche Dinge über meine Mutter.
Mir wurde deutlich, wie viel Gutes ich von meiner eigenen Mutter nie hatte erfahren dürfen.
Nie hatten wir eine enge, vertrauensvolle Bindung gehabt.
Das machte mich nachdenklich und brachte mich zu MIR zurück.

Die Gründe meines Verhaltens wurden mir immer klarer

Ich erkannte, dass ich die Expartnerin meines Freundes so hasste, weil ich mir selbst ständig so wertlos vorkam.
Ich hatte in meinen Augen nichts „vorzuweisen“, was mich liebenswert gemacht hätte.read-369040_1280
Ich erkannte in der Ablehnung des ‚gebrauchten‘ Mannes an meiner Seite den Hass, den ich mir selbst gegenüber verspürte.
Ich lernte, woher meine Aggressionen kamen.

Durch eine tolle und sehr bekannte Facebookgruppe bekam ich weitere Einblicke in die Bindungsorientierte Elternschaft.
Auch tauschte ich mich viel mit anderen Müttern aus, wurde sogar Mitglied einer Stiefmuttergruppe und lernte auf diese Weise andere Sichtweisen kennen.

All dies erdete mich immer mehr.
Streit mit der Expartnerin meines Mannes zu haben fühlte sich plötzlich falsch an.
Doch ich war noch nicht so weit, mich ihr zuzuwenden.
Ganz im Gegenteil!

Die Kehrseite der Selbsterkenntnis

heartsickness-428103_1920Ich zog mich von meiner Familie, meinem Freund und seinem Sohn sehr zurück.
Lange mauschelte ich allein vor mich hin.
Trotzdem hatten wir in unserer Partnerschaft zu dieser Zeit auch viele handfeste Auseinandersetzungen.

Und es wurde noch schlimmer!

Mein Weg zur Außenseiterin

Wenn du dich als junge Frau auf einen Mann einlässt, der ein Kind hat, verändern sich die Menschen in deinem Umfeld massiv. Du erkennst plötzlich, wer wirklich zu dir steht.

Meine Familie LIEBT dieses Kind. Er wurde herzlichst aufgenommen und wird wie ein eigener Enkel bzw. Urenkel behandelt.
Aber glaubt bitte nicht, dass ich deshalb auch behandelt werde wie eine Mutter. Nein. Ich darf NICHTS.
Denn er ist schließlich ja nicht mein Kind…!
Hinzu kommt, dass ich, wie schon erwähnt, einen Erziehungsstil verfolge, der von den älteren Generationen kritisiert wird, weil er sehr „weich“ und liebevoll ist.
Selbst meine eigene Großmutter verachtet mich dafür.

Einige Zeit lang hatte mein Bonussohn zum Beispiel eine Phase, in der er versucht hat, durch Hauen Kontakt zu seinem Gegenüber aufzunehmen.
Sein Papa und ich versuchten, ihn in solchen Situationen zu begleiten und ihm Handlungsalternativen aufzuzeigen.
Als ich ihn eines Tages wieder einmal freundlich daran erinnerte, dass er den Leuten die Hand auf den Arm legen und sie ansprechen soll, wenn er etwas möchte, passierte es:

grandma-499167_1920Meine Großmutter nahm mich beiseite und sagte:
„DU bist nicht seine Mutter. Du hast ihn nicht zu erziehen und ihn zu maßregeln. Das ist Sache deines Freundes!! Halt dich raus!“
Für mich war der Tag komplett gelaufen.
Auch heute noch bekomme ich das immer wieder von ihr zu hören.

Auch mein Freundeskreis fing an, mich zu beäugen:
„Wie – Heute keine Party?“ –  „Nein, der Kurze ist da, ich komme nicht mit.“
Da schnellen die Augenbrauen hoch.

Nach und nach haben sich die Leute von mir abgewendet, weil ich eben nicht mehr so zur Verfügung stehe wie früher.
Nur noch wenige Freunde bleiben mir:
Die, die entweder empathisch genug sind, um meine Situation wert zu schätzen, oder die selbst Kinder haben.sea-758165_1920
Auch bei ihnen fallen gewisse Sätze sehr oft.
Und sie merken nicht, wie sehr sie mich damit verletzen…
„Du hast dir den Mist doch selbst ausgesucht! Was nimmst du auch einen Mann mit Kind?!“
Und das von einer „Freundin“, deren Beziehungsprobleme ich mir seit 5 Jahren anhöre!

Mein absoluter Lieblingsspruch ist aber „Willst du keine eigenen Kinder?!“
Entschuldigung, wieso schließt das eine das andere denn aus?

Diese Dinge machen mich total fertig und rauben meine Kraft, meinen Willen und meinen Mut.
Von der eigenen Familie und von Freunden ausgegrenzt zu werden… aufgrund einer Entscheidung, die ich für MICH ganz alleine und aus Liebe getroffen habe…!

Es gab auch ganz „normale“ Probleme…

… denn hinzu kam unsere finanzielle Situation:

Ich hatte gerade genug für mich und er hatte eigentlich nicht genug für sich, denn um den Umgang mit seinem Sohn zu gewährleisten fielen enorme Fahrtkosten an, die ihn gemeinsam mit seinen anderen monatlichen Ausgaben regelmäßig an den Rand des Ruins brachten.

Das I-Tüpfelchen in diesem Gefühlswirrwarr war natürlich der 3jährige Junge, denn ihr wisst sicher alle, wie fordernd Kinder in diesem Alter und mit einer solch anstrengenden Lebenssituation sein können.

Der Weg aus der Misere

avenue-336492_1280Die Zeit heilte die Wunden, die meine eigene Kindheit in mir gerissen hatte.
Ich musste nichts anderes tun als den Schmerz zuzulassen, der vorher nie hatte da sein dürfen.

Irgendwann, langsam, langsam, wurde dann alles besser:

Mein Partner und ich erfuhren durch unsere Konflikte sehr viel voneinander. Wir lernten, dass wir beide sehr viele „Altlasten“ mit uns herum tragen, die wir gerne gemeinsam verarbeiten wollten.

Durch die Facebook-„AP“-Gruppe und die Bücher, die ich las, gewann ich ebenfalls immer mehr Erkenntnisse.

Ich lernte, wie der Umgang mit einem Kind funktionieren kann.

Und ich erfuhr viel von der emotionalen Lage leiblicher Mütter, die sich auf eine neue Frau an der Seite ihres Exmannes einstellen müssen.
Dies machte mich neugieriger auf die Frau, die da unabsichtlich in mein Leben geworfen worden war.

Allmählich fand ich meinen Platz im System Patchwork.

Das Happy End?!!

pair-418697_1920Genau an diesem Punkt meines persönlichen Einzelschicksals wurde aus meinem Freund mein Mann. Nicht im Zuge einer Heirat, sondern im emotionalen Sinn.

Ich begann, die Mama meines kleinen Freundes als einen Teil meines Lebens anzunehmen.
Mein Bonussohn wurde für mich eine unvollstellbare Bereicherung, ein Teil meines Lebens… unseres Lebens!
Mit der Verarbeitung meiner Kindheit konnten die Gefühle, die mich blind gemacht hatten, weichen, und ich konnte ALLES sehen:

Ich sah die Mama meines Bonussohnes in ihrem Schmerz, ihrer Angst, ihrer Überforderung, alles unter einen Hut zu bringen, in ihrer Angst, dass ihr Kind eine andere Frau lieben könnte.
Ich begann, jeden in unserer Konstellation an seinem Platz zu akzeptieren, als feste Größe, die genau dort hingehört.

Heute nehme ich die Mama als Dreh- und Angelpunkt im Leben ihres Kindes wahr.
Ich sehe meinen Freund als den über alles geliebten Papa.
Und ich sehe mich als zusätzliche Bezugsperson für ein wunderbares Kind.

Sei du selbst die Veränderung, die du in der Welt möchtest

fair-540126_1920Auch wenn es anfangs hieß, dass ich mich bloß nicht in die Familie einmischen soll, so habe ich doch allein durch mein Dasein eine große Veränderung mitgebracht:

Einfach nur dadurch, dass ich mich auf MEINE Veränderung konzentrierte und sie lebte, inspirierte ich meinen Mann. So wurde ganz automatisch unsere Beziehung zum Guten beeinflusst. Und dadurch wiederum die zwischen seinem Sohn und ihm.
Die Veränderung meines Bonuskindes berührte dessen Mama positiv, und das wiederum hatte großen Einfluss auf ihre eigene Partnerschaft.

Dadurch haben wir das Kernproblem gelöst.

Heute kennt jeder bei uns seinen Wert, seine Aufgabe und seinen Platz

Wir können nun über alles kommunizieren, aber im wortwörtlichen Sinne miteinander sprechen tun nur die Eltern, denn dabei dreht es sich ja um ihr gemeinsames Kind.

Jeder von uns trägt ausschließlich die Verantwortung für sich selbst und damit ist  für alle gut gesorgt.
Ich möchte meine Aufgabe als Bonusmama nach bestem Wissen und Gewissen wahrnehmen.
Dabei können mir Fehler unterlaufen, die mir hoffentlich verziehen werden – denn ich gebe alles, was mir irgend möglich ist, damit es diesem kleinen Menschen gut geht.
Ich möchte meinem Bonussohn ein gutes Vorbild und eine liebevolle Bezugsperson sein, ihn beschützen und ihm meine Werte mitgeben.
Das ist meiner Meinung nach das Einzige und Beste, was ich für ihn tun kann.

Dankbarkeit

Auch wenn die Mama meines kleinen Freundes vieles anders macht als wir und ich alles anders machen möchte als sie, habe ich sie ein bisschen in mein Herz geschlossen.women-748205_1920
Sie hat mir so Vieles für mein Leben gegeben:
Einen tollen Mann und seinen Sohn.
Ich liebe diese beiden Männer sehr und möchte sie nie wieder gehen lassen.

Das, was ich in dieser Familiensituation erlebe und erlebt habe hat mich sehr viel gelehrt und wird es auch weiterhin tun.
Ich bin auf dem Weg zu mir selbst und das ist erst durch diese Lebensform so wirklich entstanden. Durch diese Beziehung, durch meine anfänglichen negativen Gefühle und durch meine Auseinandersetzung mit Attachment Parenting.

Seitdem ich diese Erkenntnisse gewonnen habe wird es in unserer Familie immer ruhiger.
Beide Eltern haben neue Partner mit denen sie dem Kurzen tolle neue Bezugspersonen bieten.
Sie leben die verschiedensten Dinge vor und vermitteln ein facettenreiches Spektrum zahlreicher Werte.

Appell an die Mamas

An jede alleinerziehende Mami, die jetzt die Hände über dem Kopf zusammen schlägt:

Hey, Frieden! 🙂
Wir Bonusmama sind auch nur Menschen.
Wir haben mit der neuen Situation auf unsere eigene Art und Weise genauso zu kämpfen wir ihr.

Also… bitte… gebt der neuen Frau eures Ex-Partners eine Chance, egal, wie gut oder doof ihr sie eigentlich findet!  Sie wird, genau wie euer Ex, eurem Kind etwas vorleben und mitgeben, was ihm irgendwann im Leben einmal weiterhelfen wird.  Es wird an der Situation wachsen!

Bittet wertet Umgang nicht mit Geld auf.

Bitte akzeptiert andere Ansichten! Eure Kinder lieben ihren Papa und sehen ihn schon so selten – das sollte nicht noch mit einem Kampf ums Recht haben getrübt werden, wenn es sich vermeiden lässt.

Bitte seid nachsichtig, wenn der Papa sich mal nicht so verhält wie ihr das  gerne hättet. Immerhin habt ihr ihm mal geliebt und wolltet dieses Kind mit ihm – sooo schlecht kann er also doch garnicht sein?! Im Grunde seines Herzens will er das Beste für euer Kind. Genau wie ihr!

sunset-1342101_1920Und bitte quetscht eure Kinder nicht über ihr Papawochenende aus! Sie fühlen sich dann schnell falsch und schlecht, denn es ist schwer für sie, zu begreifen, dass sie mit beiden Parteien genau gleich viel Spaß haben dürfen. Dass das okay ist.

Genauso wie ihr auch haben eure Kinder enorm damit zu kämpfen, allen gerecht zu werden.
Zusätzlich spüren sie die Spannungen zwischen den Erwachsenen und merken genau, dass es euch weh tut, wenn sie Kontakt zu ihrer Bonusmama haben.

Durch die Situation, in der ihr gerade steckt, kann euer Kind enorm viel lernen:
Es lernt, wie man es schafft, alle, die man liebt, in seinem Herzen zu behalten, auch wenn es schwierig ist.
Es lernt, wie man das Ende einer Partnerschaft so gut wie möglich gestalten kann.
Es merkt, dass Konflikte zu Beziehungen dazu gehören, und dass sie dazu da sind, voneinander zu lernen und sich schlussendlich wieder anzunähern.

Bitte helft euren Kindern dabei, die Situation so gut wie möglich zu meistern.
Nur so sind sie selbst später einmal in der Lage, mit anderen Menschen während Höhen UND Tiefen gut zurecht zu kommen.

Schlusswort

Vielen Dank für diese Chance.
Es war ein sehr aufregendes Gefühl, diese 1,5 Jahre aufzuarbeiten und nochmal Revue passieren zu lassen.
Danke.

Eure Blaue Fee

Schlusswort des Mamagogik-Teams

Liebe Blaue Fee,

wir danken dir sehr für deine Bereitschaft, deine Geschichte hier zu teilen.
Es war ein Wechselbad der Gefühle, das wir mit dir gemeinsam erleben durften.
Dein Mut, die Situation auf DIESE Weise zu meistern, ist nicht in Worte zu fassen.
Deine Erzählung ist eine Bereicherung für alle Mamas und Bonusmamas, die es gibt!

Wir wünschen euch das Allerbeste!

Kategorie Allgemein

Hallo! Ich heiße Luisa Marinelli, bin 30 Jahre alt und komme aus dem schönen Südhessen. Dort lebe ich mit meinem Lebensgefährten und unseren zwei Katern. Seit 2006 bin ich Erzieherin und im Kindergarten tätig. Dort arbeite ich bedürfnisorientiert und verschlinge in meiner Freizeit zahlreiche Literatur, um mich weiter zu bilden. Es ist mir wichtig, Kindern auf Augenhöhe zu begegnen und ein Miteinander zu leben, das auf gegenseitiger Achtung basiert. Seit einiger Zeit schreibe ich unter dem Namen "Luma Ri" über die bedürfnisorientierte Arbeit im Kindergarten - und nun auch hier, bei Mamagogik. Ich freue mich auf die Zeit mit euch! :)

1 Kommentare

  1. Ich war verletzt und Herz gebrochen, als ein sehr großes Problem in meiner Ehe vor sieben Monaten aufgetreten ist, zwischen mir und meinem Mann. So schrecklich, dass er den Fall vor Gericht für eine Scheidung nahm. Er sagte, dass er nie wieder bei mir bleiben wollte und dass er mich nicht mehr liebte. Also packte er aus dem Haus und ließ mich und meine Kinder durch schwere Schmerzen hindurchgehen. Ich versuchte alle meine möglichen Mittel, um ihn zurückzuholen, nach viel Betteln, aber alles ohne Erfolg. Und er bestätigte es, dass er seine Entscheidung getroffen hat, und er wollte mich nie wieder sehen. Also an einem Abend, als ich von der Arbeit zurückkam, traf ich einen alten Freund von mir, der von meinem Mann fragte. So erklärte ich ihm alles, also sagte er mir, dass der einzige Weg, den ich meinen Mann zurück bekommen kann, ist Um eine Zauberrolle zu besuchen, weil es wirklich auch für ihn gearbeitet hat. Also habe ich nie an Zauber geglaubt, aber ich hatte keine andere Wahl, als seinem Rat zu folgen. Dann gab er mir die E-Mail-Adresse des Zaubers, den er besuchte. Ogagakunta@gmail.com. Also am nächsten Morgen, schickte ich eine Post an die Adresse, die er mir gegeben hat, und die Zaubermauer versicherte mir, dass ich meinen Mann am nächsten Tag zurück bekommen werde. Was für eine erstaunliche Aussage !! Ich habe nie geglaubt, also sprach er mit mir und erzählte mir alles was ich tun musste. Dann am nächsten Morgen, so überraschend, mein Mann, der mich nicht für die letzten 7 Monate angerufen hat, gab mir einen Anruf, um mir zu informieren, dass er zurückkam. So erstaunlich!! So kam es, als er am selben Tag mit viel Liebe und Freude zurückkam, und er entschuldigte sich für seinen Fehler und für den Schmerz, den er mir und meinen Kindern veranlasste. Dann von diesem Tag an war unsere Beziehung jetzt stärker als früher, mit Hilfe einer Zauberrolle. Also, ich werde Sie beraten, da Sie irgendwelche Probleme haben Kontakt ogagakunta, ich gebe Ihnen 100% Garantie, dass er Ihnen helfen wird .. Emailen Sie ihn an: ogagakunta@gmail.com oder rufen Sie und was ist ihm auf +2348069032895

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