Das Offene System im Kindergarten: 10 Vorteile für dein Kind

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Das Offene System ist das Gegenstück zu den altbekannten Kindergartengruppen:

Die Kinder bewegen sich in einem Haus, das in Funktionsräume aufgeteilt ist.
Statt einem Maltisch gibt es einen ganzen Malraum.
Statt dem kleinen Bauteppich ein großes Bauzimmer.
Doch welche Vorteile bietet diese Form der Pädagogik?

⊕ Dein Kind wird als kompetenter Gestalter seiner Entwicklung gewertschätzt!

Das Offene System basiert auf der Annahme, dass Kinder grundsätzlich spüren, was für sie, ihren Geist, ihren Körper und ihre Entwicklung gut ist, denn sie kommen als kompetente Persönlichkeiten auf die Welt.
ErzieherInnen sehen ihre Aufgabe vor allem darin, Kinder dabei zu begleiten, ihr ureigenes individuelles Potenzial zu entfalten.

Das heißt in der Praxis:
Kinder gehen im Offenen System selbstbestimmt und intensiv dem nach, was sie gerade im Spiel erforschen wollen.
ErzieherInnen begleiten und unterstützen sie dabei.

⊕ Der individuelle Entwicklungsstand deines Kindes ist Basis der pädagogischen Arbeit!

Jedes Kind ist in seiner Persönlichkeit, seinen Interessen und seinen Fähigkeiten völlig einzigartig.
Es „dort abzuholen, wo es steht“ und dann individuell in seiner Entwicklung zu begleiten ist die große Herausforderung
, vor die sich die heutigen Betreuungseinrichtungen gestellt sehen.

Das Offene System begegnet dieser Herausforderung auf einzigartige Weise:
Aufmerksame ErzieherInnen beobachten das Spiel der Kinder und analysieren es, um ihnen dann haargenau weiterführende Impulse in Form von Material, Aktivitäten oder Aktionen anbieten zu können.

Das heißt in der Praxis:
Es gibt ein sorgfältig ausgewähltes Spielangebot, das enorm vielfältig und anregungsreich ist, sodass Kinder selbst die für sie passenden Anknüpfungspunkte finden können.

Kindergarten offenes system kind malt

⊕ Die Bedürfnisse, Interessen und Entwicklungsthemen deines Kindes stehen im Mittelpunkt!

Es ist ein veraltetes Bild, dass Kinder von Erwachsenen vorgegeben bekommen sollten, wie und was sie zu lernen haben.
Zudem beweist die Hirnforschung, dass Lernen am besten dann gelingt, wenn Menschen mit Neugierde und Begeisterung bei der Sache sind.

Im Offenen System werden deshalb die Bedürfnisse, Interessen und Entwicklungsthemen der Kinder aufgegriffen und als Basis für alles genutzt, was in der Einrichtung stattfindet.

Das heißt in der Praxis:
Das Fundament bieten die sogenannten Funktionsräume. Dies sind nach unterschiedlichen Themenschwerpunkten eingerichtete Zimmer, die den verschiedenen Interessen, die die Kinder in ihrem Spiel zeigen, eine Plattform bieten: Rollenspiel, Gestalten, Bewegung…

Mit unterschiedlichem Material, mit Aktionen und Aktivitäten wird auf die verschiedenen Entwicklungsthemen der Kinder reagiert:
Das Thema Freundschaft wird auf vielfältige Weise ebenso aufgegriffen wie Konflikte o.ä.

Die Bedürfnisse der Kinder stehen im gesamten Alltag im Vordergrund.
Denn nur wenn die Bedürfnisse eines Menschen befriedigt sind, kann er sich frei und gesund entwickeln – das gilt für Erwachsene genauso wie für Kinder.

Die zwischenmenschliche Beziehung von Kindern und ErzieherInnen ist so intensiv, wie die Kinder das möchten:
Sie können so lange in der Nähe ihrer Bezugsperson sein, wie sie das wollen und brauchen.
Die Rolle einer ErzieherIn, die einen Funktionsraum betreut, ist vor allem eine moderierende. Dies lässt viel Nähe und Kontakt zu den einzelnen Kindern zu.

⊕ Dein Kind wird in seiner Eigenwahrnehmung, Eigenverantwortung und Selbstständigkeit bestärkt!

Wir Erwachsene sorgen meist automatisch und selbstständig dafür, dass es uns gut geht – Kinder benötigen noch Unterstützung auf dem Weg, sich die geeigneten Strategien anzueignen.
Sie werden von achtsamen ErzieherInnen begleitet, die genau an den Punkten Hilfe anbieten, wo das jeweilige Kind es braucht.

Das heißt in der Praxis:
Das Kind wird ermuntert, selbst zu spüren, was es gerade braucht und Verantwortung dafür zu übernehmen:
Einen Spielort aufzusuchen, Materialien zu organisieren, einen Konflikt zu klären…

Die aufmerksamen ErzieherInnen helfen ihm dabei mit einem individuellen Maß an Unterstützung.

Eigenverantwortliche, selbstbewusste und selbstständige Kinder, die ihre Interessen und Bedürfnisse kennen, äußern und für sich sorgen können, sind die Folge.

⊕ Dein Kind wird ganzheitlich gefördert – egal in welchem Raum!

Im Offenen System gibt es eine wichtige Besonderheit, die Eltern oft nicht klar ist:
Auf Basis der kindlichen Interessen findet dort überall ganzheitliches Lernen statt.
Und: In jedem einzelnen reflektiert hergerichteten Funktionsraum kann ein Kind ALLES lernen, was es im Leben braucht!

Das heißt in der Praxis:
Ein Kind könnte theoretisch 3 Jahre lang jeden Tag permanent im Malzimmer sein und trotzdem seine ganze (!) Persönlichkeit wunderbar weiterentwickeln.
Wie das?

Durch seine Aktivität im Raum schult es sich selbst in Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit. Es legt sich seine Arbeitsgeräte zurecht, gestaltet dann etwas… räumt wieder auf…
Durch den Umgang mit den verschiedenen Materialien im Raum wird seine Motorik trainiert.
Im Umgang mit den Kindern und Erwachsenen, die sich dort aufhalten, bildet es seine sozialen Fähigkeiten weiter. Und bei Unterhaltungen oder der Umsetzung seiner Ideen wird die kognitive Ebene angesprochen.
Verschiedene Ebenen im Raum fördern die Grobmotorik und ermöglichen unterschiedliche Körpererfahrungen:
Malen auf dem Boden, Sitzen am Tisch, Stehen am Pult, Kopfüber unter einem Tisch liegen, auf einer schiefen Platte zeichnen…

Das Spiel in Bauzimmer, Rollenspiel-, Bewegungsraum oder Außengelände ist genauso vielschichtig gestaltbar, wenn die Raumgestaltung, das Materialangebot und die dortigen Aktivitäten fundiert sind und stetig reflektiert werden!

⊕ Dein Kind wird trotz regulärem Personalschlüssel intensiver betreut!

Jedes Bundesland legt genau fest, wie viele Erzieherinnen in einem Kindergarten zur Betreuung der Kinder eingesetzt werden müssen.
Dies ist unabhängig vom jeweiligen Konzept!

Die Aufsicht über 25 Kinder zu haben, welche sich auf Funktionsräume verteilen, die sie sich selbst ausgesucht haben, bietet enorme Vorteile gegenüber dem traditionellen Gruppenkindergarten, in dem 25 Kinder den ganzen Tag in einem einzigen festgelegten Raum spielen müssen.

Das heißt in der Praxis:
Im Offenen System kann eine ErzieherIn wunderbar allein die Aufsicht über einen Funktionsraum führen und sich gleichzeitig intensiver um die Kinder kümmern.
Warum das so ist, wird im nächsten Punkt deutlich:

Kindergarten offenes system

⊕ Dein Kind lebt in sorgfältig vorbereiteter, reiz- und stressarmer Umgebung!

Im Offenen System suchen sich die Kinder das Spielangebot, das sie gerade wirklich interessiert, die Spielpartner, die sie wirklich wollen und genau die ErzieherIn, bei der sie gerade sein möchten.

Auch die Lautstärke, der ein Kind sich aussetzen möchte, kann es selbst bestimmen:
Zum Toben oder für Rollenspiele gibt es spezielle Orte, ebenso für ruhigere Arbeiten wie Malen oder Bauen.

Ein breites Materialangebot und viel Platz sorgen für wenig künstliches Konfliktpotenzial.

Alle Räume enthalten Rückzugsmöglichkeiten wie kleine Nischen, Höhlen oder andere weniger einsehbare Orte, die Kindern Schutz bieten und zum Ausruhen einladen.

Das heißt in der Praxis:
Das komplette Spielverhalten von Kindern im Offenen System ist anders.
Die oben genannten Faktoren führen dazu, dass insgesamt ungestörter, länger, zielgerichteter und konzentrierter gespielt wird – und die Kinder sich so sehr intensiv bilden können.
Sie haben weniger Stress im Alltag, sind ausgeglichener und fröhlicher.

Ein weiterer Vorteil ist, dass der Aufsichts- und Fürsorgepflicht im Raum leichter entsprochen werden kann. Die ErzieherIn kann sich deshalb häufiger der Förderung einzelner Kinder speziell widmen.

⊕ Dein Kind und du könnt eure Bezugsperson(en) selbst auswählen!

Der Kontakt zu den ErzieherInnen nimmt enorm viel Raum im Leben eines Kindergartenkindes ein. Oft sind diese die ersten Bezugspersonen außerhalb der Familie, die es kennen lernt.
Sie werden es über Jahre hinweg begleiten.

Es ist fatal, wenn ein Kind in einem Gruppenkindergarten 2 zufällig zugeteilten Menschen ausgeliefert ist, zu denen es, warum auch immer, keinen Bezug findet.

Auch hier bietet das Offene System entscheidende Vorteile!

Das heißt in der Praxis:
Hier gibt es eine Vielzahl von Menschen, aus denen sich ein Kind immer wieder neu diejenigen wählen kann, die es in bestimmten Entwicklungsabschnitten begleiten sollen.
Sie stellen Rollenvorbilder und Vertrauenspersonen dar.

Auch Eltern haben die Möglichkeit, zwischen all den Personen diejenige auszuwählen, der sie sich in Tür- und Angelgesprächen am ehesten anvertrauen wollen.

Dies ist als Ergänzung zu der fest zugeteilten Erzieherin, welche die regulären Entwicklungsgespräche mit den jeweiligen Familien führt, zu sehen!

⊕ Dein Kind hat bei Spielpartnern die freie Auswahl!

Nicht nur unter den Erwachsenen kann ein Kind seine Bezugspersonen wählen!
Es hat die Möglichkeit, auch bei den restlichen Kindern diejenigen auszusuchen, mit denen es spielen mag.
Dies ist vom jeweiligen Alter oder auch von gemeinsamen Interessen abhängig und kann sich auch verändern.

Das heißt in der Praxis:
Die größere Anzahl an möglichen Spielpartnern ist wundervoll für die Kinder, denn sie haben so viel mehr Möglichkeiten, unterschiedliche Menschen kennen zu lernen und genau die Freunde auszuwählen, die zu ihnen passen.
Fähige Erzieherinnen helfen natürlich dabei, Freundschaften zu knüpfen, und unterstützen die Kinder in ihren sozialen Interaktionen.

⊕ Die Sichtweisen eines großen Expertenteams stehen euch zur Verfügung!

Im Offenen System fühlen sich ALLE Erzieherinnen in der gesamten Einrichtung dafür verantwortlich, ein Kind und seine Familie zu begleiten und zu unterstützen.

Um dies zu ermöglichen ist viel Arbeit „hinter den Kulissen“ notwendig:
Das Team muss in der Lage sein, professionell zusammen zu arbeiten und jede ErzieherIn muss fortlaufend über die Entwicklung aller Kinder informiert sein.

Das heißt in der Praxis:
Durch Supervisionen und Teamfortbildungen wird das Gruppengefühl positiv gestärkt und die Vernetzung der einzelnen Personen intensiviert.

Teamsitzungen finden zahlreich und regelmäßig statt. Hier bringt jeder seine persönlichen Kompetenzen und seine eigene pädagogische Sichtweise in Hinblick auf die Beobachtung und Förderung der Kinder ein.
Dies ermöglicht es, dass alle von den Erfahrungen jedes Einzelnen profitieren; Und zudem ist das ganze Team immer auf dem neuesten Stand und in der Lage, individuell auf jede einzelne Familie und sämtliche Kinder einzugehen.

Sicherlich wird deutlich, welch enormen Anspruch diese Arbeit an die Kompetenzen der ErzieherInnen stellt.

Jedes Teammitglied ist fähig, jederzeit auf jede einzelne Familie in der gesamten Einrichtung adäquat zu reagieren und die Kinder kompetent in ihrem momentanen Entwicklungsthema zu begleiten.

Fazit

Das Offene System ist vielseitig und stärkt die Entwicklung deines Kindes enorm Dank der o.g. Punkte:

  1. Dein Kind wird als kompetenter Gestalter seiner Entwicklung wertgeschätzt!

  2. Der individuelle Entwicklungsstand deines Kindes ist Basis der pädagogischen Arbeit!

  3. Die Bedürfnisse, Interessen und Entwicklungsthemen deines Kindes stehen im Mittelpunkt!

  4. Dein Kind wird in seiner Eigenwahrnehmung, Eigenverantwortung und Selbstständigkeit bestärkt!

  5. Dein Kind wird ganzheitlich gefördert – egal in welchem Raum!

  6. Dein Kind wird trotz regulärem Personalschlüssel intensiver betreut!

  7. Dein Kind lebt in sorgfältig vorbereiteter reiz- und stressarmer Umgebung!

  8. Dein Kind und du könnt eure Bezugsperson(en) selbst auswählen!

  9. Dein Kind hat bei Spielpartnern die freie Auswahl!

  10. Die Sichtweisen eines großen Expertenteams stehen euch zur Verfügung!

Kindergarten Kind glücklich

Habt ihr Erfahrungen mit dem Offenen System?
Wie wurde es bei euch umgesetzt?
Habt ihr weitere Vorteile entdeckt, die ihr uns mitteilen möchtet?
Oder hat es bei euch so gar nicht funktioniert und ihr möchtet darüber berichten?
Dann hinlasst doch hier einen Kommentar. Wir freuen uns darauf, mit euch in den Austausch zu gehen!

Weiteres zur Offenen Arbeit findet ihr hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Offene_Arbeit_%28Kindergarten%29
http://www.kindergartenpaedagogik.de/928.html
www.kindergartenpaedagogik.de/2334.pdf

Im nächsten Teil dieser Blogserie erfahrt ihr, wie ihr erkennen könnt, ob eine Einrichtung das Offene System gut umsetzt.
Ich freue mich, wenn ihr dabei seid!

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Kategorie Betreuung, Entwicklung

Hallo! Ich heiße Luisa Marinelli, bin 30 Jahre alt und komme aus dem schönen Südhessen. Dort lebe ich mit meinem Lebensgefährten und unseren zwei Katern. Seit 2006 bin ich Erzieherin und im Kindergarten tätig. Dort arbeite ich bedürfnisorientiert und verschlinge in meiner Freizeit zahlreiche Literatur, um mich weiter zu bilden. Es ist mir wichtig, Kindern auf Augenhöhe zu begegnen und ein Miteinander zu leben, das auf gegenseitiger Achtung basiert. Seit einiger Zeit schreibe ich unter dem Namen "Luma Ri" über die bedürfnisorientierte Arbeit im Kindergarten - und nun auch hier, bei Mamagogik. Ich freue mich auf die Zeit mit euch! :)

3 Kommentare

  1. beatriceconfuss

    Ich denke, dass offene System funktioniert gut, wenn wirklich alle oben genannten Punkte gegeben sind. Ist nicht überall gegeben. Leider. Und aus meiner Sicht funktioniert das nicht für alle Kinder. Unterschiedliche Konzepte sind gut und wichtig. Jedes hat seine Stärken und Schwächen. Aber Kinder sind sehr unterschiedlich. Zuerst das Kind richtig kennen und dann entscheiden welches Konzept passt.

  2. Gut geschriebener Artikel. Ich habe mir vor kurzem einige Kindergärten für meine Tochter angesehen und war überrascht von dem offenen Konzept. Und ehrlich gesagt nicht 100%ig überzeugt. Wie ich es bei dir herauslese, wurde das offene Konzept, aber vielleicht auch einfach nicht so gut umgesetzt in den Einrichtungen, die ich mir angeschaut habe. Reizarm konnte man die Umgebung wirklich nicht nennen … Die Kinder waren einfach überall. Im Flur, in allen Räumen, draußen. Und es war sehr, sehr laut und hektisch. Ich als Erwachsenen konnte mich kaum auf ein Gespräch konzentrieren. Allerdings schien die Kinder das nicht zu stören.
    Dass sich jeder seine Bezugserzieher/in selbst suchen kann und nicht nur zwei vorgesetzt bekommt fand ich gut. Allerdings trug das offene Konzept dazu bei, dass ich meine Tochter in der räumlich kleineren Einrichtung untergebracht habe, denn sie ist ein sehr reizoffener Mensch. Und ich befürchte die Unruhe plus die riesige Größe des Kindergartens, den ich nicht genommen habe, wären zuviel für sie gewesen. Insgesamt war ich nach meinem Besuch froh, dass die Kleine erst mit drei Jahren von der Tagesmutter (die auch gelernte Erzieherin ist) in den Kindergarten wechseln wird. Dort ist sie mit 5 Kindern zusammen und das reicht erst mal an Input. Im offenen Kindergarten werden dann 3 Gruppen a 22 Kinder auf sie warten. Man, das ist echt viel.

  3. Ich möchte ehrlich sein – ich habe mir ca 20 Kindergärten angeguckt und etwa die Hälfte hatte ein „offenes System“. Diese sind nach der Besichtigung ALLE für mich rausgefallen. Warum? Ich hatte das Gefühl, die Kinder wuseln überall umher, es ist unendlich viel lauter und besonders sensiblere Kinder gehen dort vielleicht unter. Ich muss allerdings dazu sagen, dass hier im ländlichen Raum offenes Konzept heißt, dass die alten Gruppenräume bestehen bleiben und die Kinder sich aussuchen können, in welcher Gruppe sie spielen. Solche Themenräume gibt es, je nach kiga Größe, in fast jedem Kindergarten bei uns, egal welches Konzept.
    Im Endeffekt muss man sich jeden kiga anschauen und dann entscheiden. Eventuell auch nach bauchgefühl.Denn nicht alle können alles gleich umsetzen 😉

    Liebe grüße

    Mareike

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