Spielen, schnacken, schmausen: Bloggertreffen bei De Breuyn

Es ist Nachmittag und die Sonne leuchtet goldgelb auf ein Gewerbegebiet in Köln. Ich mache den Wagen aus und sehe auf die Uhr. Noch 20 Minuten. Ich sehe zur Beifahrerseite des Autos und schaue der Milchschnute kurz dabei zu, wie sie friedlich schlummert. Da wo ihre Augen vor einer Stunde noch feucht vom weinen waren, bildet sich jetzt ein salziger Rückstand auf ihrer Haut. Ich frage mich wie ihre Stimmung wohl sein wird, wenn sie aufwacht.

Kurz bevor sie im Auto eingeschlafen ist hatte sie nämlich protestiert und mein Mama-Herz hat sich kurz gefragt, ob ich nicht doch wieder umkehren sollte. Nein. Das Baby war müde und ich musste aus meiner Komfort-Zone heraus. Ein Haufen Menschen die ich nicht kannte, würden da sein. Ich wusste noch nicht genau mit wem ich mich, worüber unterhalten soll. Aber ich wollte nicht wieder eine Ausrede finden und fuhr weiter Richtung Köln.

Als ich mit der Milchschnute auf dem Arm und der vollgepackten Wickeltasche durch die Türen des Kindermöbelhauses gehe, bin ich direkt angetan von der Helligkeit dieser großen Verkaufsfläche. Bunte Farben prasseln auf mich ein, als ich mir links und rechts einen kurzen Eindruck von den Wohnaccessoires verschaffe. Die Kinderzimmereinrichtung im skandinavischen Stil hat es mir direkt angetan. Aber bevor ich mich darin verlieren kann werde ich von einer netten Dame angestrahlt, die mich freundlich begrüßt. Ich stelle die Milchschnute und mich vor und sichte direkt ein bekanntes Gesicht. Aus dem Internet, versteht sich. Es ist Sabine von dem Blog Mama-Bine. Ihren Blog hatte ich gestern mal kurz überflogen. Wir begrüßen uns und halten netten Small-Talk. Mein erstes Bloggertreffen hat begonnen.

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Besonders die Möbel im skandinavischen Stil haben es mir angetan und meine Lieblingsmarke aus den Niederlanden Koeka, war ebenfalls vertreten

 

Ein Ort der Vereinbarkeit

Nach und nach trudeln auch die anderen Bloggerinnen ein. Mit ihrem Nachwuchs an den Händen, in den Kinderwagen, auf dem Arm oder in der Tragehilfe. Wir versammeln uns sporadisch in dem Innenhof des Möbelhauses, da er für die Kids eine magische Anziehungskraft zu haben scheint. Nicht verwunderlich, ich selbst kann die Blicke auch kaum von dem Piratenschiff lassen, dass liebevoll aus Holz zusammengebaut wurde und zum Spielen einlädt. Eine Hängematte und eine Sitzecke laden ebenfalls zum verweilen ein. Während die Netz-Mamis einander kennenlernen, erklimmen die Kinder das Schiff. Es könnte ein gemütlicher Nachmittag werden, der nach Vereinbarkeit schreit. Vereinbarkeit vom Blog- und Familienleben. Und das, weil die Kolleginnen und Kollegen mit der geteilten Aufmerksamkeit ihres Gegenübers kein Problem haben, weil sie selbst bei dem Gespräch miteinander immer ein Auge und ein Ohr bei den Kindern haben (Dafür haben wir ja zwei von jedem, oder?). Und zum Anderen, weil unser heutiger Arbeitsort , das Möbelhaus, absolut familienfreundlich ausgerichtet ist.

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Das Piratenschiff hat auf alle einen großen Eindruck hinterlassen, die Kinder konnten spielen und eine Pause konnten wir in der Essecke machen

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Wir werden mit leckeren Getränken versorgt und das liebevoll und aufwendig ausgerichtete Buffet heisst uns herzlich willkommen. Die Stimmung ist gut und auch bei der Vorstellungsrunde, in der der Inhaber uns über das Geschäft, die Idee und die Menschen dahinter informiert, wird viel gelacht.

Bedürfnisorientierte Ausstattung

Das Kindermöbelhaus De Breuyn gibt es nun seit knapp 30 Jahren und ist aus einem Familienunternehmen gewachsen. Der Inhaber Herr de Breuyn ist gelernter Bildhauer und hat, auf der Suche nach einem passenden Bett für seine Kinder damals, kurze Hand selbst etwas entworfen was bei Bekannten und Kreisen darüber hinaus so gut eingeschlagen ist, dass es sich anbot die Betten auch im Größeren Stil zu verkaufen. Und wenn man sich die Kindermöbel heute so anschaut ist es auch nicht schwer zu erahnen wieso: langlebige, schön designte Ausstattungen für das Kinderzimmer mit jeder Menge Liebe zum Detail von guter Qualität. Die Firma baut auf Nachhaltigkeit. Die Möbel sind massiv, erweiterbar und vollsten auf die Bedürfnisse der Kinder ausgelegt. Die Hochbetten-Serie beispielsweise lässt sich bis zu vier mal in der Höhe verstellen. So können Kinder vom Kleinkind bis zum Jugendalter in einem Bett schlafen. Bei Bedarf ist es möglich ein zweites Bett unter dem Hochbett für das Geschwisterchen oder ein Gästebett zum lesen, lümmeln und Freunde einladen bereit steht.

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Die Betten aus den verschiedenen Serien gibt es in vielen verschiedenen Farben

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Besonders toll waren auch die Themen-Ausstattungen. So gab es für kleine Piraten, Prinzessinnen oder Abenteurer Betten, die das Kinderzimmer in eine eigene kleine Welt verwandeln.

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Egal ob verträumt oder abenteuerlich, hier konnte jedes Kind einen Favoriten finden

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Beim Anblick der Babyzimmer-Ausstattungen war ich dann wirklich ein kleinwenig enttäuscht dass ich dieses Möbelhaus nicht schon eher kennen gelernt hatte, denn die Möbel waren einfach wunderschön und hätten genau in mein Nestbau-Profil gepasst. Und selbst wenn es nicht in unseren Geldbeutel gepasst hätte, De Breuyn gibt jungen Eltern sogar die Chance die Einrichtungen zu mieten. Ein weiteres Indiz dafür, wie ich finde, dass hier auf die Bedürfnisse von Familien toll eingegangen wird.

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Diese Möbel waren meine Lieblingsstücke, ich hätte sie so mitnehmen können

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Beim Gang durch die Wohnaccessoire-Abteilung wäre ich dann auch fast schwach geworden. So viele schöne Kissen, Lampen, Decken, Kleiderhaken und Spielzeug. Wirklich ausgefallene Sachen waren dabei. Leider hat das Elterngeld-Monatsbudget keinen Einkauf zugelassen, aber aus den Augen ist ja nicht immer aus dem Sinn, gerade bei Frauen nicht.

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Ob Lampenschirme oder Aufbewahrungskörbe, es gab alles in den verschiedensten Farben

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Hier gab es so viel zu sehen

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Es gab aber nicht nur Betten zu bestaunen

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Das Treffen

Nach dem Stöbern in den Verkaufsabteilungen, die von den Kindern besprungen, beklettert und eingekuschelt werden durfte wurde das reichliche Buffet getestet und von allen Seiten hörte man, dass man dies und jenes unbedingt probieren müsse. 
Die Milchschnute hat dort übrigens zum ersten Mal Ananas gegessen und schlabberte im Tragetuch vergnügt vor sich hin, in der anderen Hand eine knusprige Brotstange. Die kleine Maus war wirklich lieb und das Tragetuch mal wieder die beste Entscheidung des Tages, denn so hatte ich wenigstens die Hände frei, um ein paar Fotos zu knipsen.

Wir quatschten nett über Dies und Das und ich habe mich wirklich gefreut von Dajana, die das Bloggertreffen in Kooperation mit De Breuyn ausgerichtet hat, so herzlich empfangen und aufgenommen worden zu sein. Ich habe mich auch total gefreut Michaela und Mareike endlich persönlich kennengelernt zu haben. Am Tisch von Jule und Bine habe ich mich auch gut aufgehoben gefühlt. Zum Schluss konnte ich noch ein kurzes Pläuschchen mit Jana halten, in dem wir Baby-Erfahrungen austauschten. Da unsere Babys nicht nur vor kurzem beide das Pupsgeräusche-machen mit dem Mund für sich entdeckt haben, sondern auch altersgemäß nur wenige Wochen auseinander liegen.

Fazit

Alles in Allem war es ein sehr schöner Nachmittag. Wir waren in guter Gesellschaft, kulinarisch und visuell bestens versorgt. Wir haben uns inspirieren lassen und ganz viele schöne Dinge auf unsere Must-Have-Liste aufnehmen können.

Ich freue mich auf das nächste Bloggertreffen und hoffe, dass ich dann etwas weniger kribbelig bin.

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Es war schön euch kennengelernt zu haben

Hier noch einmal für euch alle teilnehmenden Blogs der Reihe nach (hinten links angefangen)

Jana von missbonnebonne, Katharina von sonea sonnenschein, Jule von chaos & queen, Mareike von Lulus Stern, Marina von Mami-Zeug, Nina von Minimann & Elfenkind, Lisa von Stadt Land Mama, Judith von blumenpost, das bin dann ja wohl ich unten links, daneben Mihaela von beauty mami, Dajana von mit Kinderaugen, Tina von since we met, Leonie von minimenschlein und Sabine von Mama Bine

 

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Kategorie Kolumnen
Autor

Hi, mein Name ist Sarah, ich bin 30 Jahre alt und lebe als Sozialpädagogin mit meiner Tochter, unserem Labrador und meinem Partner in Heerlen/Niederlande. Ich habe Mamagogik 2014 ins Leben gerufen, weil ich es liebe zu schreiben, meine Gedanken mit anderen zu teilen und mich auszutauschen. In meiner Arbeit ist es mir wichtig die Stärken der Menschen zu sehen und ihnen auf gleicher Augenhöhe Respekt für ihre Situation aufzubringen.

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