Mama Challenge 2015 – KW 4 und 5

Liebe Leute, ich komme tatsächlich im Moment zu gar nichts mehr. Gar nichts stimmt ja eigentlich nicht, aber zumindest nicht zu Dingen, die ich mir für mich vorgenommen habe. Traurig aber wahr. Und so ist mir soeben alles aus dem Gesicht gefallen, als ich gesehen habe, dass ich in der letzten Woche nicht mal dazu gekommen bin, meinen Mama-Challenge-Post zu schreiben. Dies hole ich nun öffentlich (wie auch sonst) nach.

Mama Challenge KW 4:

“Backe einen Kuchen”

Und das habe ich getan! Das Gute daran war, dass ich es zeitlich so gut abgepasst habe, dass meine Mutter, die eine Woche zu Besuch kam, auf die Milchschnute aufpassen konnte, während ich gerührt, gedrückt und bestrichen habe.

Wie versprochen hier nun mein Rezept für einen

White Chocolate Raspberry Cheesecake

Man nehme:

Für den Boden
– 250g Kekse (Butterkekse, Löffelbiscuit oder Schokokekse)
– 80g Butter (geschmolzen)

Für das Himbeergelee
– 280g Himbeeren (TK)
– 25g Zucker
– 1EL Speisestärke
– 120ml Wasser

Für die Füllung
– 350g weiße Schokolade (geschmolzen)
– 125ml Sahne und Milch (zu gleichen Teilen vermengt)
– 675g Frischkäse (Zimmertemperatur)
– 100g Zucker
– 3 Eier
– 1EL Butter-Vanille-Aroma

Budget ca. 7€

Zubereitung

Die Kekse zerbröseln und dann mit der geschmolzenen Butter vermischen.
Die Masse in eine gefettete Springform (22cm Durchmesser) als Boden andrücken.

Himbeeren, Zucker, Stärke und Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und dann 5 Minuten einkochen lassen. Wenn das Gelee dickflüssig ist, durch ein Sieb passieren, damit die Kerne entfernt werden.

Schokolade im Wasserbad schmelzen lassen und dann mit dem Milch-Sahne-Gemisch verrühren.

Frischkäse und Zucker mit dem Mixer cremig rühren. Die Eier nacheinander unterrühren. Dann das Schoko-Milch-Sahne-Gemisch unterrühren.

Die Hälfte der Frischkäsemasse in die Form geben und eine Schicht Himbeergelee darauf verteilen.
Die restliche Frischkäsemasse darauf geben und dann nach belieben das restliche Himbeergelee oben verteilen.
Mit einer Gabel oder einem Messer durch die Masse zwirbeln, sodass eine Marmorierung entsteht.

In dem, mit 170 Grad vorgeheizten, Ofen ca. 60-70 Minuten backen.
Im Ofen anschließend 30 Minuten auskühlen lassen.

Danach kühl stellen.

Ergebnis

White Chocolate Raspberry Cheesecake vor dem Backen
Ein Stück White Chocolate Raspberry Cheesecake auf dem Teller drapiert

Vorher und Nachher

Das Ergebnis konnte sich sehen und schmecken lassen. Der Kuchen duftete schon im Ofen wirklich lecker. Der Geschmack der weißen Schokolade kam sehr gut durch, war aber durch den Frischkäse auch nicht zu dominant als dass er dadurch zu mächtig würde.

Ich werde den Kuchen sicherlich häufiger backen, denn er war wirklich lecker, dafür dass er nicht viel Arbeit gemacht hat.

Und weil es vom Timing her gut gepasst hat, habe ich den Kuchen direkt für die nächste Mama Challenge benutzt

Mama Challenge KW 5

“Lade jemanden zu einer Tasse Tee zu dir nach Hause ein.”

Das habe ich getan und ich habe sogar noch einen drauf gesetzt! Denn am vergangenen Montag habe ich drei völlig fremde Mütter mit ihren Babys zu uns nach Hause eingeladen. Und die habe ich nicht ominöser Weise beim letzten Babytreff einfach aufgegabelt, nein, das war viel spannender.

Als ich noch mit der Milchschnute schwanger war, habe ich im Internet nach anderen schwangeren Frauen gesucht, die aus unserer Ecke kommen. So habe ich Laura1 kennen gelernt. Ihre Maus sollte nur 10 Tage nach Meiner geboren werden. Wir kamen virtuell ins Gespräch und tauschten uns ein paar Mal aus. Da wir aber beide immer unbeweglicher wurden, kam es leider nie zu einem Treffen.

Vor ein paar Wochen lud mich Laura1 in eine Facebook-Gruppe ein. Sie wollte ein Treffen mit anderen Mamas organisieren, deren Babys alle zwischen August und Oktober 2014 geboren wurden. Sie kannte sie aus verschiedenen Kursen oder aus ihrem Freundeskreis. Für einige Mütter war es das zweite Baby und sie hatten nicht mehr die Zeit und die Muße regelmäßig zu verbindlichen Babykursen zu gehen. Ich fand die Idee toll.

Ich hatte mich darüber sehr gefreut, aber leider konnten wir die Einladung im Dezember nicht annehmen, weil die Milchschnute an dem Morgen nicht gut zurecht war.

Und so lud ich die anderen Mütter, ganz engagiert, für das nächste Treffen zu uns nach Hause ein. Wir planten es für 9.30 Uhr ein, da die meisten Babys da ausgeschlafen waren.
Es war wirklich interessant drei völlig fremde Mütter mit ihren Babys bei sich Zuhause zu haben, aber wir waren uns direkt sympathisch und hatten jede Menge zu erzählen.
Das Schöne war wirklich, dass wir interessiert aneinander und an den Babys waren und wir z.B. die Entwicklungsstände zwar verglichen aber nicht gewertet haben. Und da die Babys vom Alter her alle nur ein paar Wochen auseinander liegen, war es total interessant zu sehen, wie verschieden die Babys doch sind. Und wenn das Eine etwas konnte, was die anderen noch nicht taten (Mittagsschlaf, Bauchdrehung, etc.) dann konnten die anderen dafür wieder ganz andere Sachen.
Und auch die Charaktere waren schon sehr unterschiedlich. Neugierig, verschlafen, angepasst, freundlich – auf jeden Fall keines wie das andere. Und das war wirklich spannend zu sehen.

Über das ganze quatschen haben wir dann leider das Kuchenessen vertrödelt (darüber hat sich Herr Schatz sehr gefreut, der musste nämlich zur Uni und hatte Angst, dass wir nichts übrig lassen, und meine Mum hat sich natürlich ebenfalls nicht beklagt, dass wir den Kuchen nun vernichten mussten). Tee trinken wollten die Damen auch nicht, dafür aber Wasser – ich denke das geht für die Challenge in Ordnung.

Wir wollen uns im Februar wieder treffen, mal sehen, wie das so wird.

In dieser Woche geht es noch einmal um ein Treffen:

“Arrangiere ein Date mit einer anderen Mami.”

Mal sehen, ob ich das diese Woche noch gewuppt bekomme.

Bis dann,

eure Sarah

Ihr könnt natürlich weiterhin jederzeit mitmachen. Lest euch dazu einfach den ersten Artikel hier durch, da erfahrt ihr, wie ihr teilnehmen könnt

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Kategorie Archiv
Autor

Hi, mein Name ist Sarah, ich bin 30 Jahre alt und lebe als Sozialpädagogin mit meiner Tochter, unserem Labrador und meinem Partner in Heerlen/Niederlande. Ich habe Mamagogik 2014 ins Leben gerufen, weil ich es liebe zu schreiben, meine Gedanken mit anderen zu teilen und mich auszutauschen. In meiner Arbeit ist es mir wichtig die Stärken der Menschen zu sehen und ihnen auf gleicher Augenhöhe Respekt für ihre Situation aufzubringen.

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