Der 3. Monat

Liebe Milchschnute,
nun bist du schon ein viertel Jahr alt (und 13 Tage) und dein erstes Weihnachten steht vor der Tür.
Wir freuen uns schon darauf gemeinsam mit dir und der ganzen Familie die Weihnachtstage zu verbringen.

Du wächst zur Zeit super schnell aus deinen Anziehsachen heraus, besonders aus Stramplern und Bodies.
Ich musste schon so viele schöne Sachen aussortieren und kann gar nicht so schnell alles nachkaufen, wie du herauswächst.

An den Abenden hast du noch oft Bauchweh, aber dein Papa ist ein Meister darin sie dir mit viel Geduld wegzuschuckeln.

Du hast bereits deine ersten Impfungen bekommen und du hast es ohne Schwierigkeiten gut überstanden.
Das ist toll, denn ich war mir bei dem Thema anfangs gar nicht so sicher.
Letztendlich sind wir aber zu dem Entschluss gekommen dich gegen alle nötigen Krankheiten impfen zu lassen, damit wir das größere Risiko ausschließen können.

Die Zeiten in denen du wach bist und dir alles in der Umgebung genau anschaust werden immer länger.
Du liegst sogar gern für ein paar Minuten unter dem Spielbogen und strampelst vergnügt.
Und mitlerweile brabbelst du schon richtig vor dich hin.
Es macht uns ganz große Freude dir dabei zu zuhören, wie du deine Stimme erforschst.
Vor ein paar Tagen mussten wir doll lachen, weil du aus heiterem Himmel laut aufgekreischt hast – einfach so.

Milchschnute3Monate
MilchschnuteSpielbogen
Mama und Milchschnute im Bus

Die Milchschnute interessiert sich immer mehr für ihre Umgebung
Gewicht: 5770g
Größe: 58cm
Kopfumfang: 39cm
Kleidergröße: 62/68

Das findest du toll

  • den schwarzen Banner an der weißen Wand lachst du jedes Mal an, wenn du auf dem Sofa liegst
  • wenn deine Mama Lieder summt, indem sie Luft durch ihre Lippen presst )ich mach mich eben gern für ein Lächeln von dir zum Äffchen)
  • wenn dein Papa dir zur Beruhigung ins Ohr summt (das beruhigt mich dann gleich mit)
  • der Wickeltisch ist immer noch der place-to-be-number-one
  • Taschentücherzipfel festhalten – in jeder Hand Einen

Das findest du blöd

  • Stillhütchen sind leider out; sehr zum Nachteil der Milchbar
  • auf Papas Brust zu liegen – irgendwie hast du da keine Ruhe zu, was Papa schade findet

Deine Lieblingsbeschäftigung

  • mit deiner Spucke Blasen durch deine Lippen zu pressen
  • sabbern und Milch ausspucken )wobei ich nicht glaube, dass du es gern tust, aber du tust es fast den ganzen Tag)

Das hat uns überrascht

  • von den verschiedenen Tönen, die du so von dir gibst, mal abgesehen, hat es uns sehr überrascht dass du mit deiner Zunge schnalzen kannst
  • du liebst “Thunderbay” von Hudson Mohawke.
    Das Lied macht dir gute Laune, sogar so, dass du kurz mit dem Kopf wippst und wenn du weinst, bringt der Song dich dazu ruhig zu zuhören
  • der letzte Entwicklungssprung dauerte nur so kurz, dass wir ihn beinahe gar nicht bemerkt hätten – na wenn das nicht mal Luxus ist

So geht es Mama und Papa

Es gab Momente in denen ich mich überfordert gefühlt habe, denn Herr Schatz ist wirklich sehr mit seinem Studium beschäftigt.
Ich war sehr froh über den Besuch meiner Mutter, die mich für eine Woche unterstützen kam.
Dennoch macht es mir sehr viel Spaß der Milchschnute dabei zu zusehen, wie sie sich entwickelt.
Wir haben viel Spaß mit unserem Baby, auch wenn die Abende manchmal etwas langwierig und anstrengend sind.
Aber wer hat schon gesagt, dass es einfach wird?!
Wirklich wichtig ist es, dass wir uns als Paar austauschen.
Doch ab und an zicken wir uns an.
Meistens wenn wir wirklich überlastet sind.
Aber wir kriegen uns relativ schnell wieder ein und können einander eh nicht lang böse sein :wink:

Ich freue mich wirklich sehr über die Weihnachtszeit und auf die Weihnachtstage mit unserer Familie.
Besonders freue ich mich auf die Tage in der Heimat und das große Familienessen am 2. Weihnachtstag.

Bis dann,

eure Sarah

Kategorie Archiv
Autor

Hi, mein Name ist Sarah, ich bin 30 Jahre alt und lebe als Sozialpädagogin mit meiner Tochter, unserem Labrador und meinem Partner in Heerlen/Niederlande. Ich habe Mamagogik 2014 ins Leben gerufen, weil ich es liebe zu schreiben, meine Gedanken mit anderen zu teilen und mich auszutauschen. In meiner Arbeit ist es mir wichtig die Stärken der Menschen zu sehen und ihnen auf gleicher Augenhöhe Respekt für ihre Situation aufzubringen.

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