Ran an den Speck – Wochenrückblick #1

Aus Sicherheitsgründen möchte euch darauf aufmerksam machen, dass der folgende Blogpost Spuren von Werbung enthalten kann.

Aller Anfang ist schwer und wenn es um einen neuen Lebenswandel geht, hat so ein neuer Anfang etwas einschlagendes.

Wie ich euch hier auf dem Blog bereits wissen lassen habe, kämpfe ich mit meinen Schwangerschaftspfunden einen unerbittlichen Kampf.
Ich will wieder in meine alten Hosen passen.
Ich will mich wieder wohl fühlen!

Heute ist Sonntag und somit steht der erste Wochenrückblick an.
Meine erste Woche mit dem Online-Programm von feelgood.de.

Die erste Woche ist also rum und ich muss euch sagen, so schwer wie ich dachte, ist es mir gar nicht gefallen.
Und das zeigt mir, dass sich der aufgestellte Plan gut in meinen Alltag integrieren lässt.

Hier sind also die 14 Kriterien nach denen ich das Programm in dieser Woche beurteilen werde:

Einkauf

Einkaufswagen

Den Einkauf habe ich direkt am Montag für die gesamte Woche erledigt.
Ich habe zugesehen, dass wir unsere bereits vorhandenen Nahrungsmittel aufbrauchen konnten und somit musste ich nicht mehr als sonst einkaufen.
Den Salat für die Mahlzeiten gegen Wochenende, habe ich jedoch erst kurz vorher gekauft, damit er immer schön frisch ist.

Die Nahrungsmittel waren nicht besonders exotisch, sodass ich zu unserem hiesigen Supermarkt gehen konnte.
Bei den üblichen Discount-Supermärkten hätte ich jedoch nicht alles bekommen.
Kokosmilch, Tortillas und getrocknete Aprikosen bekommt man leider nur in Supermärkten, die ein breiteres Angebot haben.

Eigentlich hatte ich vor das Gemüse und Obst auf dem Wochenmarkt zu kaufen, doch ich habe mir sagen lassen, dass die Preise dort teilweise teurer sind, als im Supermarkt, die Qualität jedoch die gleiche ist.
Sollte in der nächsten Zeit jedoch ein Bauernmarkt stattfinden, werde ich den mal ausprobieren.

Der Einkauf hat sich besonders leicht erledigen lassen, indem ich die App von feelgood benutzt habe, bei der man, wie ich bereits berichtet habe, die Zutaten für die Rezepte in die Einkaufsliste importieren lassen kann.

Kosten

KostenKreditkarte

Die Kosten für den Wocheneinkauf beliefen sich auf rund 50€.
Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass wir einige Zutaten noch vorrätig hatten, oder ob die Zusammenstellung der Rezepte nicht besonders ausgefallen ist, jedenfalls bleiben wir tatsächlich in unserem wöchtenlichen Budget, das wir auch schon vor dem Programm hatten.

Ich hatte mit einem höheren Betrag gerechnet, da es doch einige Zutaten waren, die ich kaufen musste, darunter auch viel Fleisch.

Tagesablauf

Insgesamt ist mir aufgefallen, dass unser Tagesablauf strukturierter verläuft.
Wir essen regelmäßiger.
Morgens, mittags und abends.
Klar, man orientiert sich an den Mahlzeiten und hangelt sich von einer Speise zur anderen.
Ähnlich wie im Krankenhaus, wenn man das Gefühl hat, der Tag besteht nur aus dem Einnehmen von Mahlzeiten.
Kennt ihr das? :smile:
Aber gerade in der Anfangszeit mit Baby ist so eine Tagesstruktur echt Mangelware und somit tut es echt gut, etwas zu haben, an dem man sich orientieren kann.

Tagesablauf

Im allgemeinen liefen die Tage so ab: morgens duschen, eine Kälteanwendung (mit kaltem Wasser die Unterbeine für 5 Minuten abduschen – das ist wirklich saukalt, aber es belebt) dann 10 Minuten bewegen, um den Kreislauf nach der Kälteanwendung auf touren zu bringen.
Meistens räume ich die Spülmaschine aus oder räume irgend etwas auf.
Danach gibt es Frühstück.
Das passt eigentlich ganz gut, weil die Milchschnute dann eh gerade getrunken hat und ich, wenn ich fertig gefrühstückt habe, direkt wieder die Milchbar öffnen kann.

Dann trinke ich Vormittags einen Tee und gönne mir somit etwas Ruhe und Entspannung. Meistens passiert das, wenn die Milchschnute nach ihrem zweiten Frühstück schläft.
Ich probiere dann so gegen 13 Uhr das Mittagessen zu kochen, da ich bemerkt habe, dass ich abends sonst noch keinen Hunger habe, wenn ich erst gegen 15 Uhr zu Mittag esse.

Das Abendessen gibt es dann gegen 18/19 Uhr.
Ich soll vier Stunden vor dem Schlafengehen das letzte Mal essen, deshalb gibt es dann gegen 18/19 Uhr das Abendessen.

Den Sport mache ich dann, wenn es zeitlich in den Tag passt.
Obwohl ich sagen muss, dass die Muße Vormittags eher da ist, als Abends.

Vor dem Schlafengehen soll ich einen 5 minütigen Kick-Sprint machen, um den Stoffwechsel vor dem Schlafengehen nach oben zu treiben und extra Kalorien zu verbrennen – im Schlaf. Ich muss allerdings gestehen, dass ich mich bis jetzt noch nicht dazu durchringen konnte, weil ich abends vor dem Schlafen gehen nicht mehr wirklich die Lust auf High-Speed-Bewegung habe. Naja, vielleicht schaffe ich es nächste Woche.

Mahlzeiten

RezeptPasta

Morgens gab es Müsli mit frischem Obst, Roggenbrot mit Geflügelwurst, Obstsalat oder einen Smoothie.
Das Frühstück ist leicht und sättigt bis zum Mittagessen.

Mittags gab es mal Kartoffeln mit einem Kräuter-Joghurt-Dip, Gnocchis mit einer Creme-fraiche-Soße oder Paste mit Tomatensoße und Hähnchenfleisch.
Ich war immer satt, hatte aber dann um spätestens 18 Uhr wieder Hunger.

Abends gibt es ebenfalls eine warme Mahlzeit, wie Gemüse-Suppen oder gebratenes Fleisch mit Salat.
Auch danach war ich satt, allerdings bekam ich gegen 20 Uhr oftmals Heißhunger auf etwas Süßes.
Und ich muss gestehen, dass ich hier meine Schokolade aus dem Adventskalender aß.
Da es aber nur wenig ist und ich es genieße, finde ich es auch nicht weiter schlimm.
Schließlich mache ich keine Diät.
Allerdings möchte ich mir nach der Adventszeit lieber angewöhnen etwas Obst oder Nüsse zu essen, wenn ich Heißhunger bekomme.

Bewegung

Bewegung

Die Übungen Zuhause sind leicht verständlich und gut umzusetzen, da man keine Hilfsmittel benötigt, außer vielleicht einen Stuhl. In der vergangenen Woche habe ich Übungen für die Beinmuskulatur gemacht. Ab der nächsten Woche habe ich von meinem Coach ein neues Programm bekommen. Es ist ein Level anstrengender und beinhaltet alle Körper-Regionen. Ich bin gespannt.

Außerdem habe ich in dieser Woche bewusst mal das Auto stehen gelassen und habe den Einkauf beispielsweise zu Fuß mit Kinderwagen und dick eingepackter Milchschnute erledigt. Bei unserem Gelände hier, waren das 30 anstrengende Walk-Einheiten, die aber furchtbar gut getan haben und ich werde es wohl nächste Woche wiederholen.

Gesundheit

Wellness

Mir geht es gut. Die Kälte-Anwendungen sind zwar gewöhnungsbedürftig, weil das Wasser wirklich eisig ist, aber danach fühle ich mich wirklich frisch.

Befinden

Ich fühle mich gut. Ich habe das Gefühl mit offeneren Augen durch den Tag zu gehen und die Struktur tut mir wirklich gut. Das sammeln der Punkte macht wirklich Spaß und ich habe die nächste Phase bereits nach 2 Tagen erreicht, obwohl man 5 Tage Zeit hatte. Und das nur, weil ich mich an den Plan gehalten habe. Dafür musste ich mich nicht besonders geißeln und das ist ein tolles Gefühl und es motiviert ungemein.

Toll ist es, dass Herr Schatz das Programm parallel mit macht und wir somit viel mehr auf einander acht geben. Wir geben uns die Freiräume um unsere Sport-Einheiten hier zu erledigen und essen regelmäßig miteinander. Außerdem tut uns ein kleiner Wettkampf um das Punktesammeln gut und wir ziehen uns gegenseitig auf und spornen uns an. Das ist toll und lässt uns als Paar auch mal wieder an etwas anderes denken, außer Baby, Windeln oder Uni.

Das vermisse ich

Eindeutig mein ausgiebiges Frühstück mit Brötchen, Wurstaufschnitt oder Rührei. Ich habe allerdings heute einen Cheat-Tag eingelegt und mir ein solches Frühstück gegönnt, damit ich nicht das Gefühl habe auf etwas verzichten zu müssen.

Meine Sünden

KaffeeSünde

Wie oben bereits beschrieben esse ich zwischendurch meine Weihnachtsschokolade oder Kekse. Ich trinke meinen Kaffee jeden morgen weiterhin und ab und zu mal ein Glas Cola. Ich denke aber, dass es nicht sonderlich ins Gewicht fällt und solange ich es nicht mehr rücksichtslos in mich hinein schaufel kann ich damit gut leben.

Lieblingsrezept

Besonders gut hat mir das Gericht mit den grünen Bandnudeln, der Tomatensoße mit Hähnchenfleisch geschmeckt und die Gnocchis in der Basilikum-Creme-Fraiche-Soße. Aber eigentlich kann ich sagen, dass mir von 17 verschiedenen Rezepten (ja, wir haben vieles ausprobiert und beinahe jeden Tag etwas anderes gegessen) nur 2 Rezepte nicht geschmeckt haben. Ich denke das ist bis jetzt ein guter Schnitt.

Verbesserungsvorschläge

Die Vorauswahl mit den aussortierten Zutaten funktioniert leider nicht richtig. So habe ich beispielsweise zu Beginn angegeben, dass ich keine Gurken esse, bekomme aber trotzdem Rezeptvorschläge, in denen Gurken enthalten sind. Das ist ein wenig nervig und unnötig, weil ich es ja angegeben habe, aber nicht wirklich tragisch. Ich wechsle die Rezepte einfach aus und suche mir aus der Datenbank ein Rezept, das mir eher zusagt.

Bei diesem Programm steht man wirklich häufig und lang in der Küche und für Leute die Arbeiten gehen, kann ich mir kaum vorstellen, dass diese Intensität machbar ist. Allerdings wurde mein Plan auf mich zugeschnitten und ich musste ja auch angeben, wie viel Zeit ich habe. Ich kann also nicht beurteilen, ob dies überall der Fall ist.

Abhilfe kann man aber leisten, in dem man beispielsweise an zwei Tagen nach einander die gleiche Suppe ist und diese am ersten Tag direkt für beide Tage vorkocht. Das erleichtert es dann ein wenig. Ansonsten haben Herr Schatz und ich uns drauf verständigt, dass einer mittags und der andere abends die Mahlzeit zubereitet. Das muss zeitlich jedoch auch bei ihm passen, sonst ist es nicht möglich.

Das habe ich gut gemacht

thumbsup

Ich habe mich aufgerafft und begonnen und das ist schon ein sehr großer Schritt, wie ich finde. Ich erledige die Aufgaben gewissenhaft, wie es mir zeitlich möglich ist, lasse mich aber auch nicht unter Druck setzen, wenn ich es mal nicht schaffe, alle Aufgaben abzuarbeiten.

Das werde ich besser machen

Ich werde in der nächsten Woche mal versuchen meine Yoga-Einheiten zu machen, an den Tagen, an denen kein Workout geplant ist.

Ich werde mich mehr dazu anhalten müssen zu trinken, denn das tue ich zu wenig. Ich trinke nur 3-4 Gläser Wasser pro Tag. Das muss besser werden.

Mein Gewicht

Ich habe tatsächlich 1,5 Kg abgenommen. Ich schätze allerdings, dass es Wasser ist und ich werde auch aufpassen, dass ich nicht jede Woche dieses Tempo an den Tag lege, damit ich der Muttermilch nicht schade. Ein bisschen stolz macht es mich trotzdem.

Ich bin sehr auf die nächste Woche gespannt und besonders, wie ich es schaffe das Programm durchzuziehen, wenn ich meine Eltern für ein paar Tage besuchen werde. Ich werde es euch berichten.

Bis dann,

eure Sarah

Kategorie Archiv
Autor

Hi, mein Name ist Sarah, ich bin 30 Jahre alt und lebe als Sozialpädagogin mit meiner Tochter, unserem Labrador und meinem Partner in Heerlen/Niederlande. Ich habe Mamagogik 2014 ins Leben gerufen, weil ich es liebe zu schreiben, meine Gedanken mit anderen zu teilen und mich auszutauschen. In meiner Arbeit ist es mir wichtig die Stärken der Menschen zu sehen und ihnen auf gleicher Augenhöhe Respekt für ihre Situation aufzubringen.

Kommentar verfassen