Projekt Qualitytime #2: Heimvorteil

Gemeinsam Kochen

In der Not frisst der Teufel Fliegen – oder wir eben Cordonbleu mit Rosmarin-Kartoffeln und Speckbohnen.

Bis jetzt war diese Woche gezeichnet von einem vollen Terminkalender meinerseits und der regelmäßig wiederkehrenden Prüfungsvorbereitungspanik im unstrukturiert vorhanden Zeitplan meines Lieblingsmenschen. Und dann steht auch noch ein getrenntes Wochenende an, da ich zum Familienfest in die Heimat fahre und der Krümelinchen-Papa Haus, Hof und Hund hütet – oder zumindest so tut, während er sich Haare raufend auf sein Uni-Zeugs vorbereitet. Also sah es diese Woche schlecht aus für diesen Teil meines Projektes “Qualitytime”.

Nichtsdestotrotz Grund genug, um sich auf die wirklich wichtigen Dinge zu konzentrieren und sich Zeit einzuplanen für: Zweisamkeit!

Und manchmal ergeben sich schöne Momente ganz von allein.

Schatz und Leela
Malzbier Teilen

Gestern Abend haben wir spontan zusammen gekocht. Dabei hatten wir gute Laune und haben gemeinsam viel gelacht. Und ganz romantisch das letzte Malzbier miteinander geteilt. Wenn das mal keine Liebe ist :wink:

Anschließend haben wir es uns auf dem Sofa bequem gemacht und gemeinsam, händchenhaltend einen Film gesehen.

Wir haben den Abend sehr genossen und ich fand es schön, dass wir das so spontan ohne schlechtes Gewissen tun konnten.

Man muss also nicht immer ausgehen und sich bewusst verabreden. Wir müssen die Zeit miteinander nur bewusst erleben – das reicht schon.

SofaQualitytime

Und das ist es, was ich aus dem heutigen Projektteil mitgenommen habe und mir für die Zukunft merken möchte. Für genau die Zeit, in der “Dates” die Seltenheit sein werden, gemeinsame Zeit aber vorhanden ist.

Schon allein dafür hat sich, wie ich finde, dieses Projekt schon gelohnt.

Mal sehen wie es nächste Woche aussieht :wink:

Bis dahin,

eure Sarah

Kategorie Archiv
Autor

Hi, mein Name ist Sarah, ich bin 30 Jahre alt und lebe als Sozialpädagogin mit meiner Tochter, unserem Labrador und meinem Partner in Heerlen/Niederlande. Ich habe Mamagogik 2014 ins Leben gerufen, weil ich es liebe zu schreiben, meine Gedanken mit anderen zu teilen und mich auszutauschen. In meiner Arbeit ist es mir wichtig die Stärken der Menschen zu sehen und ihnen auf gleicher Augenhöhe Respekt für ihre Situation aufzubringen.

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