Drei Wege das 3. Trimester richtig zu nutzen – Die Zeit vor dem Baby

Schwangerschaft Tipps

Seit Montag bin ich offiziell in der 27. Schwangerschaftswoche und ich habe das Gefühl die Wochen verstreichen wie mit einem Wimpernschlag. Noch ca. 13 Wochen und wir haben unsere kleine Knutschkugel endlich bei uns.

Das heißt im Umkehrschluss jedoch auch: uns bleiben nur noch etwa 13 Wochen für Vorbereitungen und andere wichtige Dinge, die nach dem Schlüpftag wahrscheinlich erstmal hinten anstehen werden.

Im Moment genieße ich die vollkommene Unabhängigkeit und die Flexibilität. Durch meine Berufserfahrung als Sozialpädagogin weiß ich jedoch, dass eine Tagesstruktur und Rituale für Kinder enorm wichtig sind, da sie Sicherheit und Verlässlichkeit vermitteln.

Ich dachte mir also: Warum sollte ich nicht schon mal mit einer gewissen Portion Struktur die nächsten Wochen angehen? Und da die Zeit nur so rennt und ich es liebe Listen abzuarbeiten (erledigte Dinge wegzustreichen finde ich großartig!) habe ich mir folgendes überlegt:

Die nächsten Wochen werde ich mich auf drei bestimmte Dinge konzentrieren:

  1. Qualitytime mit dem Partner
    Ich lese immer wieder, dass Mamis davon berichten, dass es schwierig ist die Partnerschaft und das Kind unter einen Hut zu bekommen. Entweder kann man sich in der ersten Zeit nicht vom Kind lösen, oder ohne Babysitter läuft nichts. Viele von den Müttern empfehlen die Schwangerschaft somit sinnvoll zu nutzen und die Zweisamkeit mit dem Lieblingsmenschen zu genießen, so lange es geht. Ich finde den Tipp sehr wertvoll und werde ihn befolgen. Mein Schatz ist eingeweiht und hat mir zugesagt, mir einen Tag in der Woche zu widmen, ohne einen Gedanken an sein Master-Studium zu verschwenden. Ich freu mich drauf und habe bereits eine Liste (wie sollte es auch anders sein) angefertigt, mit Dingen die wir gern zusammen machen.
  2. Projektarbeit: Nestbau
    Damit für das Baby nicht nur alles vorbereitet ist, sondern auch Dinge erledigt werden, die schon lange erledigt werden sollten und mit der Knutschkugel später schlechter zu bewerkstelligen sind, möchte ich Projekttage ins Leben rufen, die unter einem bestimmten Motto stehen. In der einen Woche könnte es zB. um das Thema “Ordnung” gehen, in der anderen um das Thema “Babyzimmer” etc.
  3. Achtsamkeitstage, an denen ich mir was Gutes tue
    Als Mama, besonders als stillende Mama, hat man wenig Zeit für sich. Oder man plant sie einfach nur selten ein, weil man wohl meint, dass alles andere Vorrang hat. So konnte ich zumindest die Haltung verschiedenster Mütter in meiner Umgebung wahrnehmen. Und weil ich durch meinen Artikel weiß, dass es dem Baby besonders gut geht, wenn es mir als Mama auch gut geht, werde ich mir einmal pro Woche etwas Tolles gönnen. Nicht dass ich im Moment total gestresst wäre, aber ich möchte bewusster Zeit für mich haben – ohne Hausarbeit, Hund oder dem blöden Post-Stapel. Ich hoffe natürlich, dass ich dadurch auch ein bisschen sensibler dafür werde, diese Zeit auch nach der Geburt einzufordern.

Ich werde in den kommenden Wochen also jeweils an bestimmten Tagen von diesen drei Themen berichten und somit drei Serien starten. Ich hoffe ihr seid genauso gespannt wie ich, was ich an diesen Tagen erleben werde, welche Auswirkungen das vielleicht haben wird und ob ich das alles so gewuppt bekomme, wie ich es mir jetzt gerade ausmale :wink:

Fotoquelle: pixabay.com

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Kategorie Eltern, Partnerschaft, Schwangerschaft, Vorsorge
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Hi, mein Name ist Sarah, ich bin 30 Jahre alt und lebe als Sozialpädagogin mit meiner Tochter, unserem Labrador und meinem Partner in Heerlen/Niederlande. Ich habe Mamagogik 2014 ins Leben gerufen, weil ich es liebe zu schreiben, meine Gedanken mit anderen zu teilen und mich auszutauschen. In meiner Arbeit ist es mir wichtig die Stärken der Menschen zu sehen und ihnen auf gleicher Augenhöhe Respekt für ihre Situation aufzubringen.

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